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Schleswig-Holstein startet mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen das Pilotprojekt „FeSH – Feldversuch eHighway“. Die elektrifizierte Autobahn zwischen Lübeck und Reinfeld soll Ende 2018 fertig sein. Am Donnerstag wurden die Verträge unterzeichnet.

Dabei geht es um Bau und Betrieb einer Teststrecke für elektrisch betriebene Lkw, die über Oberleitungen mit Energie versorgt werden sollen. Für diese Teststrecke ist ein Abschnitt der Bundesautobahn A 1 zwischen der Anschlussstelle Reinfeld und dem Autobahnkreuz Lübeck vorgesehen. Wissenschaftlich begleitet wird das Pilotprojekt von der Fachhochschule Kiel und der Technischen Universität Dresden.

In einem feierlichen Akt unterzeichneten am Donnerstag Energiewendeminister Dr. Robert Habeck und Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz mit den am Projekt beteiligten Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und kommunaler Ebene eine gemeinsame Realisierungsvereinbarung in Kiel, um das Projekt erfolgreich umzusetzen.

Verkehrsminister Buchholz sagte hierzu: „Der eHighway bietet die Möglichkeit, einen ökonomisch wie ökologisch nachhaltigen Güterverkehr auf den Weg zu bringen.“ Gerade durch die Lage zwischen Skandinavien und Kontinentaleuropa sei Schleswig-Holstein für das ambitionierte Projekt prädestiniert. Auch Energiewendeminister Habeck bezeichnete den Feldversuch als Chance, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und die Mobilität der Zukunft „sauberer“ zu machen: „Als Land, das viel erneuerbaren Strom produziert, sind wir besonders dazu aufgerufen, mit Pilotprojekten die Elektromobilität voranzutreiben. Der eHighway gibt den Speditionen die Möglichkeit, auf elektrisch betriebene Lkw umzusteigen, ohne die betrieblichen Abläufe einzuschränken.“

Nach Abschluss der Bauarbeiten, der für Ende 2018 vorgesehen ist, werden lokal ansässige, mittelständische Logistikunternehmen wie die Spedition Bode GmbH & Co. KG das Oberleitungssystem mit speziell umgerüsteten Lkw über mehrere Jahre hinweg praktisch testen. Eine wissenschaftliche Begleitforschung soll dabei wichtige Erkenntnisse zur Elektromobilität im Straßengüterverkehr liefern.

Die schleswig-holsteinische Landesregierung setzt verstärkt auf E-Mobilität, um unabhängiger von fossiler Energie zu werden und die Emissionen im Verkehrsbereich signifikant zu verringern. Mit Erprobung des eHighways übernimmt das „Energiewendeland“ Schleswig-Holstein nun eine Vorreiterrolle auf dem Weg zu einem klimaschonenden Güterverkehr.

Folgende Institutionen und Unternehmen sind Unterzeichner der Realisierungsvereinbarung:

Schleswig-Holstein Netz AG
Spedition Bode GmbH u. Co. KG
Hans Lehmann KG
Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH
Fachhochschule Kiel
Technische Universität Dresden
FuE Zentrum FH Kiel GmbH
Kreis Stormarn
Hansestadt Lübeck
Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, Niederlassung Lübeck
Landesregierung, vertreten durch das Wirtschaftsministerium und das Umweltministerium

Weitere Informationen zum Projekt werden auf der FeSH-Website http://www.ehighway-sh.de/de/ veröffentlicht.

Die A1 bei Lübeck soll im kommenden Jahr elektrifiziert werden. Foto: www.siemens.com/presse

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LHG erhält Bundesmittel für innovatives Hafenprojekt

Erfolg für die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG): Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat dem Unternehmen Mittel aus dem Förderprogramm für Innovative Hafentechnologien (IHATEC) zugesprochen.

Gemeinsam mit der Universität zu Lübeck arbeitet die LHG als Konsortialführerin an einem Konzept für eine integrierte Buchungs- und Dispositionsplattform „RoRo-Hafen-4.0“. Ziel des Projektes ist es, den Informationsfluss entlang ganzer Transportketten zu steuern und allen Beteiligten zur Verfügung zu stellen. Mit Hilfe der Förderung kann nun eine Durchführbarkeitsstudie gestartet werden. Das Gesamtbudget für das auf 18 Monate angelegte Projekt beträgt rd. 350.000 Euro, die Förderquote liegt bei 50 %.

Die Projektidee geht dabei über den normalen Vernetzungsgedanken hinaus. Angestrebt wird eine integrierte Abbildung aller Prozesse, um der verladenden Industrie alle Informationen aus einer Hand zur Verfügung zu stellen. Diese kann die gewonnenen Daten so nutzen und verknüpfen, dass die Logistikketten einer Ware von der Produktion bis zur Ankunft der Ware beim Endabnehmer nahtlos dargestellt werden können.

LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens: „Wir erweitern Schritt für Schritt unser Know-how im digitalen Bereich und untermauern unseren Anspruch, Innovationsführer unter den Ostseehäfen zu sein. Ganz besonders erfreulich für uns ist hierbei die enge Partnerschaft mit der Universität Lübeck.“

Das BMVI unterstützt im Rahmen des Förderprogramms IHATEC bestimmte forschungs- und anwendungsorientierte Entwicklungsprojekte zur Entwicklung oder Anpassung innovativer Hafentechnologien. Gefördert werden Einzel- und Verbundprojekte zu diversen Themenbereichen. Das gesamte Fördervolumen beträgt im Zeitraum 2016-2020 rund 64 Mio. Euro.


Bild: Christiane Schröder

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH ist Deutschlands größter RoRo-Hafenbetreiber an der Ostsee. An ihren vier Hafenterminals werden hochfrequente Seeverkehre in den Ostseeraum angeboten. Die Ladeeinheiten werden gebündelt und durch leistungsfähige Systeme mit dem Hinterland verbunden. Die LHG ist ein zuverlässiger Partner der Papier- und Automobilindustrie.

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MS BESIKTAS ICELAND (123m) hat beim Lagerhaus Lübeck Flüssigdünger gelöscht. Um 09:00 Uhr hiess es „Leinen los“. Nach der Drehung vor der Wallhalbinsel ging es hinaus nach Rotterdam via Skagen:







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Kurz nach 05:00 Uhr früh machte das Tankschiff BESIKTAS ICELAND (123m)  am Lagerhaus Lübeck fest. Gelöscht wird Flüssigdünger aus Klaipeda:



Mit einem veränderten Fahrplan machte MS KRAFTCA (205m) heute erst gegen 15:30 Uhr am Seelandkai fest. Grund hierfür ist der derzeitige Werftaufenthalt der TRICA:



 

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Die Deutsche Seemannsmission in Lübeck und die Kirchengemeinde St. Lorenz zu Travemünde haben am Sonntag, 17. September, gemeinsam Gottesdienst gefeiert. Etwa 200 Besucher waren der Einladung in die ehrwürdige St. Lorenz Kirche gefolgt.

Der Gottesdienst stand ganz im Zeichen der Seefahrt – heute und in alten Zeiten. Auch die Bibel kennt Geschichten rund ums Meer. Etwa die Geschichte des Propheten Jona. Er hatte sich auf ein Schiff geflüchtet, um dem Auftrag Gottes, einer Stadt den Untergang anzusagen, zu entgehen. Sturm kam auf. Die Seeleute beteten. Jeder zu seinem Gott. Jona bekannte, dass er schuld ist an dem Unglück und verlangte, über Bord geworfen zu werden. Jona erfuhr Rettung. Ein Wal nahm ihn auf und spuckte in an Land.
Auch heute erleben die Seeleute Sturm, Angst und Errettung. Ihr Leben an Bord ist oftmals hart. Schwere Arbeit. Monatelang getrennt von der Familie.

Kaum Liegezeiten in den Häfen. „Support of seafares‘ dignity“ lautet darum das Motto der Deutschen Seemannsmission, die Würde der Seefahrer zu unterstützen. Durch Gespräche oder ganz praktisch durch den Verkauf von SIM-Karten, damit sie nach Hause telefonieren können. Durch den Seemanns-Club, der von Ehrenamtlichen betreut wird, und an dem sie einen ruhigen Ort finden.
All dies erfuhren die Besucher des Gottesdienstes, der von den Pastoren Astrid Baar, Anja Möller und Armin Schmersow geleitet wurde. Für die Seemannsmission in Lübeck dabei: Diakonin Katharina Bretschneider und Theologin Bärbel Reichelt. Für den musikalischen Rahmen sorgten Organist Friedemann Becker und der Travemünder Shantychor. Die Seemannsmission bedankt sich für die umfangreiche Kollekte.

 

Quelle: Deutsche Seemannsmission Lübeck

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PAMIR-GEDENKFEIER

Monday, 18 September 2017 17:41[syndicated profile] hl_hafenrundschau_feed

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Am 21.09.2017 jährt sich der Untergang der Pamir zum 60. Mal.

Im Gedenken an dieses tragische Unglück findet auf der Passat eine Veranstaltung statt, die vom Verein „Rettet die Passat“ e. V., vom Passat Chor und von der Hansestadt Lübeck ausgerichtet wird.


Im Mittelpunkt der Gedenkfeier steht ein Vortrag von Herrn Wolf Rüdiger Ohlhoff zur Geschichte der Pamir vom Stapellauf bis zu ihrem Untergang am 21.09.1957. Viele bisher noch nicht gezeigte Fotos aus dem Leben der Pamir und die vom Passat-Chor dargebrachten Shanties umrahmen die von Herrn Ohlhoff zusammengestellte und moderierte Gedächtnisstunde.

Die Veranstaltung beginnt am 21.09. um 20.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr).

Herr Bürgermeister Saxe wird die Gedenkstunde eröffnen und die Begrüßung vornehmen. Nach dem Vortrag von Herrn Ohlhoff wird Frau Möller, die Travemünder Seemannspastorin, einige Worte zur Erinnerung an die Pamir sprechen.
Der Eintritt an Bord ist frei; es wird jedoch um eine Spende gebeten für den Verein „Rettet die Passat“ e. V. zur Unterstützung seiner Vereinsarbeit.
Ein kleiner Imbiss und Getränke stehen an Bord (gegen Bezahlung) zur Verfügung.

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14:45 Uhr…MS SILVA (100m) eingehend zum Konstinkai mit Rundholz aus Liepaja:

 




Bei Brüggen weiterhin MS KLAIPEDA (88m) mit Hafer aus dem schwedischen Köping:




Bei Nordgetreide möchte MS AMANDA (81m) Maisgries für Norwegen laden. Es geht nach Stavanger:

Am Lehmannkai 2 MS FEMBRIA (117m) mit schwedischem Lignin aus Domsjö:

MS FINNMILL (187m) einlaufend aus Turku:

MS PLYCA (205m) auslaufend nach Hanko:

Vertretungszeit beendet: MS FINNMASTER (155m) letztmalig auslaufend nach Uusikaupunki. Abgelöst wird sie von der FINNMERCHANT, die in zwei Wochen an den Skandinavienkai kommt:


Am heutigen Sonntag fand in der Travemünder St.Lorenz Kirche ein Seemannsgottesdienst statt. Die Kirchengemeinde wurde dabei von der Lübecker Seemannsmission unterstützt. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Travemünder Shantychor e.V. begleitet


Auf dem Bild Diakonin Katharina Bretschneider(3. v.l.) und Bärbel  Reichelt (4. v.l ) von der Lübecker Seemannsmission

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MS SOLONG (141m), auslaufend nach Aarhus, hat weiterhin Probleme mit dem Bugstrahlruder und brauchte auch an diesem Samstag die Unterstützung von Schlepper ARION:



MS NORDLINK (218m) auslaufend nach Malmö:

MS URD (171m) einlaufend aus Liepaja:


 

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Wie jedes Jahr mit Herbstbeginn beginnt der NVL seine traditionellen Wintervorträge am Donnerstag, den 21. September 2017, um 19.00 Uhr in der Schiffergesellschaft mit folgendem Thema fort:

“ Das Ende der Ozeane „

Die zunehmende Verschmutzung der Ozeane, wie auch der Verlust der Artenvielfalt sind für die marinen Ökosysteme um einiges gefährlicher, wenn sich gleichzeitig die Umweltbedingungen ändern. Die Temperatur der tropischen Meere ist in den letzten Jahrzehnten infolge des Klimawandels um etwa ein halbes Grad gestiegen. Bei fortschreitender Erwärmung steht die einzigartige Unterwasserwelt der Korallenriffe auf dem Spiel.

Warum können wir ohne Ozeane nicht überleben? Der Vortrag zeigt die Faszination, die von den Ozeanen ausgeht, aber auch wie bedroht sie sind. Was bedeutet das für die Lebensumstände der Menschheit?

Der NVL konnte zu diesem Thema Herrn Prof. Dr. Mojib Latif vom Geomar-Helmholtz Zentrum in Kiel gewinnen.

Prof. Dr. Mojib Latif, geboren 1954 in Hamburg, promovierte nach dem Meteorologie-Studium 1987 in Ozeanographie mit Abschluss an der Uni Hamburg. Von 1989 bis 2002 forsche er am Hamburger Max-Planck-Institut für Meterologie. Seit 2003 ist Mojib Latif Professor an der Christian-Albrechts- Universität Kiel. Er leitet außerdem seit 2004 den Forschungsbereich Ozeanzirkulation und Klimadynamik in Kiel. Mit zahlreichen in- und ausländischen Auszeichnungen sowie der Verleihung einiger Umweltpreise und Verdienstorden machte sich der Referent einen anerkannten guten Namen auf dem Gebiet des Klimaschutzes.

Angesichts der jüngsten Umweltkatastrophen bei uns auf der Erde, können wir uns ganz bestimmt Antworten auf unserer diesbezüglichen Fragen und Ängste erhoffen. Unsere Gäste und Mitglieder können sich auf einen äußerst spannenden Vortrag mit anschließender Diskussion freuen.

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Hafen Lübeck will bei Forschungsprojekten kooperieren

Die Lübecker Hafengesellschaft (LHG) will insbesondere bei digitalen Projekten enger mit den finnischen Häfen zusammenarbeiten. Das sagte LHG-Chef Sebastian Jürgens jetzt im Rahmen des deutsch-finnischen Hafentages. Es sei besser, die Partner auf der anderen Seite der Ostsee im Anfangsstadium einzubinden als sie später mit abgeschlossenen Lösungen zu konfrontieren, so Jürgens.
Für die Zusammenarbeit der Ostseestaaten und der Hafenwirtschaft über die Grenzen hinweg sprach sich auch die finnische Botschafterin in Deutschland, Ritva Koukku-Ronde, aus. Es sei besser, als sich abzuschotten, wie es momentan wohl Mode ist, sagte sie.
Außerdem könne Finnland bei der Digitalisierung Fortschritte vorweisen, die man gern mit der deutschen Seite Teilen wolle. Die LHG hat bei drei Projekten aus dem Programm Innovative Hafentechnologien (Ihatec) die Konsortialführerschaft. Dabei geht es um die Bereiche Transportketten, transparente Datenflüsse und Hafensicherheit. Für die Vorhaben, die mit Partnern wie unter anderem der Universität Lübeck und dem Fraunhofer CML in Hamburg umgesetzt werden, gibt es Zuschüsse für die Kosten des Personaleinsatzes bei den vorbereitenden Studien. Im Gespräch sind bis zu 500.000 Euro. Die Laufzeiten der einzelnen Projekte variieren zwischen 12 und 36 Monaten.

 

Quelle: THB

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Es ist die Crème de la crème des Hafens: 250 Gäste tummeln sich in der MuK. Darunter die finnische Botschafterin und vier Hafen-Chefs, auch der aus der Partnerstadt Kotka. Es gibt viel Lob, viele Reden. Dabei ist Finnland nur der zweitwichtigste Partner des lübschen Hafens.

Blau erstrahlt das Foyer. Es ist der dritte deutsch-finnische Hafentag. Das Motto: 100 Jahre Finnland – so lange ist das Land unabhängig. Dabei sind die Beziehungen zwischen Lübeck und Finnland noch älter. Schon zur Hansezeit trieben Lübecker Kaufleute Handel mit dem 1400 Kilometer Luftlinie entfernten Land.
Digitalisierung ist das Stichwort der festlichen Veranstaltung. „Es geht um die Informationsflüsse im Hafen“, macht Sebastian Jürgens, Chef der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). Er will mit den Chefs der finnischen Häfen über Projekte sprechen, die man gemeinsam entwickeln kann. Drei sind es, die Jürgens voranbringen will – und dabei geht es um fünf Millionen Euro, die er beim Land beantragt hat. Die Chancen sollen gut stehen, heißt es in Hafenkreisen. Da trifft es sich gut, das Wirtschaftsminister Bernd Klaus Buchholz (FDP) zum Hafentag gekommen ist ist.

Finnland gilt als Vorreiter in Sachen Digitalisierung. „Es soll kein leerer Lastwagen mehr über die Straße fahren“, berichtet Bernd Jorkisch, Honorarkonsul Finnlands in Lübeck. Die Idee: Es soll für jedes Transportunternehmen sichtbar sein, wann ein Lastwagen seine Ladung löscht und freie Kapazitäten hat. „Das ist hier wegen des Wettbewerbs schwierig“, so Jorkisch. Dennoch gibt es viel Lob von den Finnen für Lübeck: „Es ist eine sehr wichtige Hafenstadt für uns“, macht Ritva Koukku-Ronde klar, die finnische Botschafterin. Und Kotkas Hafen-Chef Kimmo Naski sagt: „Lübeck kann man nicht vom finnischen Außenhandel trennen.“ Für Finnland ist Lübeck das Tor, um Waren nach Europa zu bringen.

Doch der Blick in die Statistik verrät: Finnland ist für den Lübecker Hafen nur der zweitgrößte Handelspartner. Die Schweden belegen mit weitem Abstand Platz Nummer eins. Doch einen deutsch-schwedischen Hafentag in Lübeck gibt es bislang nicht. „Den entwickeln wir“, sagt Jürgens optimistisch. Während 2016 mehr als 3500 Schiffe unter schwedischer Flagge in den Lübecker Hafen fuhren, flatterten die Nationalfarben der Finnen nur an Masten von 1500 Schiffen. Die Schweden bringen auch eine größere Menge an Ladung in die Hansestadt: knapp 14 Millionen Tonnen. Die Finnen rangieren mit 7,4 Millionen Tonnen dahinter auf Platz zwei.

Das soll sich nach diesem Hafentag natürlich etwas ändern. Netzwerken ist angesagt. Der Visitenkartentausch und die Geschäftsanbahnung sind Ziel solcher Veranstaltungen.

Ob es klappt? Der Lübecker Hafen braucht das dringend – denn die Ladung ist eingebrochen. Knapp 24 Millionen Tonnen wurden 2016 noch in Lübecks Häfen umgeschlagen. In den Vorjahren waren es noch 26 Millionen Tonnen. Drei Großkunden haben Lübeck nach Jahrzehnten den Rücken gekehrt und sind zu Konkurrenzhäfen gegangen – darunter ein finnisches Unternehmen.

Quelle: Josephine von Zastrow/LN

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Transfennica News

Wednesday, 13 September 2017 21:04[syndicated profile] hl_hafenrundschau_feed

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Wie schon berichtet, werden die beiden Ro/Ro-Fähren MISIDA und MISANA zum Jahreswechsel die Transfennica-Flotte verlassen und in den Stena-Line-Nordseedienst wechseln. Schiffseigner der beiden Schiffe ist die finnische Godby Shipping AB in Mariehamn.

Wie Godby aktuell mitteilte, wird auch MS MIRANDA im Januar 2018 nach zwei Jahren den Dienst für Transfennica beenden. Das Schiff wird an einen neuen, nicht genannten Eigner verkauft.

Welche Fähren neu in die Transfennica-Flotte kommen, ist noch nicht bekannt.

Passend dazu ein Video über die Frachtabfertigung auf MS Misana, mit freundlicher Genehmigung der Godby Shipping AB

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St. Lorenz Travemünde und Deutsche Seemannsmission in Lübeck laden ein

Im Rahmen des Travemünder Seebadfestes laden die Kirchengemeinde St. Lorenz zu Travemünde und die Deutsche Seemannsmission in Lübeck zu einem gemeinsamen Gottesdienst ein. Er findet am Sonntag, 17. September, in der St. Lorenz Kirche statt. Beginn ist um 11 Uhr – später als normalerweise. Es singt der Travemünder Shantychor. Der Gottesdienst steht im Zeichen von Jona und nimmt Bezug auf die Lebenssituation der Seefahrer, die oft monatelang von ihren Familien getrennt leben. Die Kollekte wird erbeten für die Deutsche Seemannsmission in Lübeck.

Wer Lust hat, sich bei der Deutschen Seemannsmission in Lübeck ehrenamtlich zu engagieren, findet weitere Information auf der Internetseite: http://www.seemannsmission-luebeck.de/

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16:20 Uhr….Tanker BERGEN TROLL (59m) hat am Nordlandkai die MIRANDA bebunkert und macht sich zunächst auf den Weg nach Travemünde, später dann weiter nach Kiel:


Am Lehmannkai 3 MS ARKLOW RULER (90m) mit Splitt aus dem norwegischen Jelsa:


Ein Regenbogen…..Hoffnungsymbol für den Lübecker Hafen ?

16:45 Uhr….Schlepper ARION (29m) wurde als Assistenz zum Verholen der MISIDA angefordert. Das Schiff erreichte jedoch eigenständig den Schlutupkai II und ARION konnte wieder abdrehen:


Es ist vollbracht….als letztes Schiff der Flotte wurde die ex TRANSTIMBER (191m) umgetauft und segelt jetzt als TUNDRALAND für Stora Enso, hier auslaufend Travemünde nach Göteborg:




Am Havemannkai MS ANOUK (90m) mit Futtermittel aus dem polnischen Swinoujscie:

Gelöscht wurde heute mit dem Sennebogen-Bagger und Man-Power der Lübecker Hafen-Gesellschaft. Wie der GF der Burmann Hafenlogistik, Hans-Olaf Burmann, der Lübecker Hafenrundschau mitteilte, will man die Zusammenarbeit mit der LHG vertiefen.

Auch für das Löschen größerer Schiffe hat die Burman Hafenlogistik nachgerüstet. So wurde der Neuzugang, ein  Liebherr A944-C HD Li High-Rise Bagger im Vorwerker Hafen, am Silokai stationiert.

Bilder vom Aufbau bei und unter Zuhilfenahme der Lübecker HN- Krane:

Einsatz am Silokai:

Weiterhin gab Geschäftsführer Hans-Olaf Burmann bekannt, dass man das Areal und die alten Havemannhallen gekauft hat. Demnächst erfolgt die Umbenennung in Burmannkai.

 

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Finnland feiert 2017 ein Jahrhundert Unabhängigkeit vom damaligen Russischen Reich. Der Deutsch-Finnische Hafentag in Lübeck am Donnerstag, 14. September 2017, steht daher unter dem Motto „100 Jahre Finnland“. Die Hansestadt Lübeck, die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) und der Honorarkonsul der Republik Finnland in Lübeck laden Logistiker, Reeder, Hafenvertreter, Politiker und zahlreiche Ehrengäste in die Musik- und Kongresshalle ein, um mit ihnen über die wirtschaftlichen Chancen des Ostseeraumes sowie über Möglichkeiten einer vertieften Zusammenarbeit in Gegenwart und Zukunft zu diskutieren.

Foto: Lars-Kristian Brandt

Im Mittelpunkt des Hafentages stehen eine einführende Fachdiskussion unter der Moderation von Werner Koopmann, Leiter des Geschäftsbereichs International bei der IHK zu Lübeck, sowie der Festvortrag von Kimmo Naski, Geschäftsführer des finnischen Hafens Kotka. Themen sind unter anderem die Deutsch-Finnischen Wirtschaftsbeziehungen, die HanseBelt Region mit dem Oberzentrum Lübeck als erfolgreiche Logistikdrehscheibe, der Hafen Lübeck als Deutschlands größter Hafenbetreiber an der Ostsee sowie die LHG als starker Logistikplayer mit hoher Innovationsdynamik. Führende Vertreter der finnischen Häfen Hanko, Helsinki, Kotka und Turku werden an der Veranstaltung teilnehmen. Eine begleitende Fachausstellung bietet umfassende Informationen für die Teilnehmer.

Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe, Bernd Jorkisch, Honorarkonsul der Republik Finnland in Lübeck, und LHG-Geschäftsführer Sebastian Jürgens werden für die Veranstalter sprechen. Weitere Redner sind Bernd Buchholz, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, die finnische Botschafterin in Berlin, Ritva Koukku-Ronde und der Hafenchef von HaminaKotka, Kimmo Naski. Der Generalkonsul der Russischen Föderation Ivan Khotulev sowie der Sonderbeauftragte der Parlamentarischen Versammlung der OSZE Jürgen Klimke haben ihre Teilnahme am Deutsch-Finnischen Hafentag avisiert.

Konsul Jorkisch freut sich über die gemeinsame Veranstaltung in der Musik- und Kongresshalle und konstatiert: „Finnland ist eine Perle im Ostseeraum, die Wirtschaft wächst und Deutschland ist Finnlands wichtigster Handelspartner“.

Für Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe sind Finnlands Häfen, seine Reedereien, Logistiker und Forstkonzerne seit Jahrzehnten die traditionell starken Partner des gesamten Lübecker Hafens und der hiesigen Logistikindustrie. „Darauf sind wir ein Stück stolz, und das ist auch Ausdruck der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen den beiden Enden der Ostsee. Die Beziehung zu Finnland ist eine Schicksalsgemeinschaft,“ so Saxe und ergänzt: „Die Entwicklung Lübecks zur führenden Verkehrsdrehscheibe ist deshalb mit der Entwicklung seiner finnischen Partner eng verbunden.“

Sebastian Jürgens wird in seinem Beitrag auf die Bündelungsfunktion des Hafens Lübeck für hochfrequente Seeverkehre sowie die leistungsfähigen und eng getakteten Systeme im Hinterlandverkehr der LHG eingehen, die durchgehende Transporte bis nach Oberitalien ermöglichen. Dabei werden die hohe Abwicklungsqualität sowie die Leistungsstärke allgemein anerkannt. In diesem Zusammenhang hat sich die LHG zunehmend den Ruf als Innovationsführer erworben. In dem Bereich wird es bedeutende neue Entwicklungen geben. Als Konsortialführer und -mitglied hat die LHG in hartem Wettbewerb mehrere Projekte im Innovationsförderprogramm IHATEC (Innovative Hafentechnologie) des Bundesverkehrsministeriums vorgestellt und bereits erste Zusagen erhalten.

Dabei konnten so prominente Partner wie das Fraunhofer Institut CML oder die Logistikschmiede der TU Berlin gewonnen werden. Ganz besonders erfreulich ist in wesentlichen Initiativen die enge Partnerschaft mit der Universität Lübeck. Die Innovationsfelder betreffen konkrete Herangehensmöglichkeiten im Rahmen der Digitalisierung sowie die Weiterentwicklung der Hafensicherheit und die Verbesserung des Informationsflusses im Hafen und im Hinterland entlang der Transportkette. Die LHG entwickelt sich damit nicht nur zum Bündelungspunkt für Ladung, sondern auch zum Bündelungspunkt für digitales Know-how.

Jürgens: „Die Tagung bietet eine herausragende Gelegenheit, die finnischen Hafenpartner frühzeitig in die Initiativen einzubinden und mit den finnischen Forschungsunternehmen Kontakt aufzunehmen. Damit sollte eine Initialzündung im Verhältnis zwischen den finnischen Häfen und dem Hafen Lübeck im Bereich der Innovation gelingen.“

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Am Schlutupkai I weiterhin MS THURKUS (88m) mit Dünger aus Klaipeda:

Neuzugang am Lehmannkai 2….MS SILVA (100m) mit Lignin in Big Bags aus dem schwedischen Domsjö:

Seit gestern am Lehmannkai 1….MS VÄSTERBOTTEN (119m) mit schwedischer Zellulose aus Domsjö:

Am Havemannkai weiterhin MS ANOUK (90m) mit Futtermittel aus Polen:

Zwei Binnenschiffe in Warteposition im Klughafen:

GMS BM-5521:
GMS BM 5521 – Szczecin/PL – Eni: 08355087 – L: 57,35 m – B: 7,58 m – Tg: 1,85 m – Ton: 496 t – PS: 2 x 165/Puck – Bj: 1968 bei Plocka Stocznia Rzeczna in Plock/PL



GMS REGINA:
GMS Regina – Szczecin/PL – Eni: 08348103 – Ex Namen: Rhenus 96 – L: 67 m – B: 8,20 m – Tg: 2,52 m – T: 873 t – PS: 640/Caterpillar – Bj: 1938 bei Schimag in Mannheim/D


 

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Stammgast MS VÄSTERBOTTEN (119m) einlaufend in Travemünde. Mit schwedischer Zellulose aus Domsjö geht es zum Lehmannkai 1:

MS STENA NORDICA (170m) einlaufend aus Liepaja zum Skandinavienkai:


Abendstimmung am Havemannkai. MS ANOUK (90m) mit Futtermittel aus Swinoujscie:



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